3400 Klosterneuburg

Glücksspielverluste zurückfordern: Mag. Alexander Tupy im Porträt

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Mag. Alexander Tupy
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Vorstellung der Person

Mag. Alexander Tupy ist seit 2017 selbstständiger Rechtsanwalt in Klosterneuburg und im Rahmen der Regiegemeinschaft LAWTEAM tätig. Einer seiner wesentlichen Tätigkeitsschwerpunkte ist die Rückforderung von Verlusten aus Online-Glücksspielen. Er vertritt geschädigte Spieler gegenüber nationalen und internationalen Glücksspielanbietern und setzt ihre Ansprüche vor österreichischen Gerichten durch.

Seit 2020 hat Mag. Tupy Mandanten in mehr als 1.500 Gerichtsverfahren im Zusammenhang mit der Rückforderung von Glücksspielverlusten vertreten. Seine Tätigkeit umfasst neben der rechtlichen Prüfung und gerichtlichen Geltendmachung von Ansprüchen auch die Vollstreckung erstrittener Urteile gegenüber ausländischen Glücksspielunternehmen. Mit tupyra.at betreibt er zudem eine digitale Plattform für klar definierte anwaltliche Dienstleistungen, darunter die Rückforderung von Online-Glücksspielverlusten.

Ausbildung & Werdegang

  • Rechtswissenschaften an der Universität Wien
  • seit 2009 in der Kanzlei Tupy Rechtsanwälte tätig
  • 2016 Rechtsanwaltsprüfung mit sehr gutem Erfolg
  • seit 2017 selbstständiger Rechtsanwalt

Erfahrung, Spezialisierung & Schwerpunkte

  • Bereits über 1.500 betreute Mandate im Bereich Glücksspielrecht
  • Rechtliche Prüfung und Durchsetzung von Rückforderungsansprüchen aus illegalem Online-Glücksspiel
  • Vertretung geschädigter Spieler in Gerichtsverfahren gegen international tätige Glücksspielanbieter
  • Ermittlung und Aufbereitung von Glücksspielverlusten anhand von Transaktionslisten, Zahlungsnachweisen und sonstigen Unterlagen
  • Vollstreckung rechtskräftiger Urteile, insbesondere durch Forderungsexekutionen und grenzüberschreitende Vollstreckungsmaßnahmen
  • Analyse und praktische Anwendung der österreichischen und europäischen Rechtsprechung zum Glücksspielrecht
  • Führung außergerichtlicher Vergleichsverhandlungen mit Glücksspielunternehmen
  • Zusammenarbeit mit Prozessfinanzierern zur Ermöglichung der gerichtlichen Anspruchsdurchsetzung

Mitgliedschaften & ehrenamtliches Engagement

  • Rechtsanwaltskammer Niederösterreich
  • Feuerwehrjurist der Freiwilligen Feuerwehr Klosterneuburg-Maria Gugging, ernannt durch den NÖ Landesfeuerwehrkommandanten

Warum er sich auf dieses Rechtsgebiet spezialisiert hat

Das Interesse von Mag. Alexander Tupy am Glücksspielrecht reicht bis in seine Studienzeit zurück. Bereits seine beiden Diplomandenseminare an der Universität Wien widmete er glücksspielrechtlichen Fragestellungen. Seit 2020 beschäftigt er sich in seiner anwaltlichen Praxis intensiv mit der Rückforderung von Verlusten aus Online-Glücksspielen.

Hinter diesen Verfahren stehen häufig Menschen, für die das Glücksspiel erhebliche finanzielle und persönliche Folgen hatte. Ihnen bei der Durchsetzung ihrer Ansprüche gegenüber international tätigen Glücksspielunternehmen zu helfen, ist für Mag. Tupy auch eine persönliche Motivation. Besonders die Erfahrung, welche Bedeutung eine erfolgreiche Rückforderung für die betroffenen Mandanten haben kann, macht diese Tätigkeit für ihn erfüllend.

Praxisbeispiele, Tipps & Learnings aus der Praxis

Rückforderung von Glücksspielverlusten durch erfolgreiche Forderungsexekution

In einem von Mag. Alexander Tupy geführten Verfahren wurde ein international tätiger Online-Glücksspielanbieter rechtskräftig zur Rückzahlung von Glücksspielverlusten verpflichtet. Trotz des rechtskräftigen Urteils blieb die freiwillige Zahlung aus.

Durch gezielte Vollstreckungsmaßnahmen gelang es Mag. Tupy, eine Forderung des Glücksspielunternehmens gegenüber einem Dritten in Österreich zu pfänden. Auf diesem Weg konnte ein sechsstelliger Betrag tatsächlich eingebracht werden.

Mein Tipp: Bei der Rückforderung von Glücksspielverlusten kommt es nicht nur darauf an, vor Gericht Recht zu bekommen. Auch wenn Glücksspielanbieter eine freiwillige Zahlung verweigern, können Ansprüche durch gezielte Vollstreckungsmaßnahmen erfolgreich durchgesetzt werden. Deshalb ist es wichtig, auf anwaltliche Erfahrung auch in diesem Bereich zu achten.

Komplexe Dokumentation von Spielverlusten

In zahlreichen von Mag. Alexander Tupy geführten Verfahren verfügten die betroffenen Mandanten über keine vollständigen Aufzeichnungen ihrer Glücksspielverluste. Häufig konnten sie selbst nicht mehr genau beziffern, wie viel Geld sie über die Jahre bei einem Glücksspielanbieter verloren hatten.

Durch gezielte Auskunftsersuchen nach der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) gelang es Mag. Tupy in zahlreichen Fällen, detaillierte Transaktionsaufzeichnungen direkt von den Glücksspielunternehmen zu erhalten. Anhand dieser Daten konnten die tatsächlichen Verluste ermittelt und die Rückforderungsansprüche anschließend gerichtlich geltend gemacht werden.

Mein Learning: Viele Betroffene unterschätzen, welche Möglichkeiten bestehen, ihre Glücksspielverluste auch nach Jahren noch nachzuvollziehen. Eine eigene Dokumentation sämtlicher Ein- und Auszahlungen ist nicht immer erforderlich. Mit anwaltlicher Unterstützung lassen sich die notwendigen Daten häufig direkt beim Glücksspielanbieter beschaffen, die tatsächlichen Verluste ermitteln und darauf aufbauend Rückforderungsansprüche durchsetzen.

Arbeitsweise – Ablauf für neue Mandanten

Erstkontakt und unverbindliche Vorprüfung
Zu Beginn prüft Mag. Alexander Tupy anhand der Angaben des Mandanten, bei welchem Glücksspielanbieter und in welchem Zeitraum Verluste entstanden sind und ob grundsätzlich Rückforderungsansprüche in Betracht kommen.

Klärung der Finanzierung

Bereits zu Beginn werden die Möglichkeiten der Finanzierung besprochen. Neben einer eigenen Kostentragung oder einer bestehenden Rechtsschutzversicherung kommt insbesondere die Übernahme des Prozesskostenrisikos durch einen Prozessfinanzierer in Betracht. Da der überwiegende Teil der betreuten Verfahren prozessfinanziert wird, erfolgt die weitere Bearbeitung in diesen Fällen grundsätzlich erst nach einer entsprechenden Finanzierungszusage und Beauftragung.

Unterlagenbeschaffung und Verlustermittlung
Nach Klärung der Finanzierung werden die erforderlichen Unterlagen beschafft. Soweit notwendig, fordert Mag. Tupy detaillierte Transaktionsaufzeichnungen direkt bei den Glücksspielanbietern an. Anhand der verfügbaren Daten werden die tatsächlichen Verluste ermittelt und die möglichen Rückforderungsansprüche beziffert.

Rechtliche Prüfung & Verfahrensvorbereitung
Anschließend werden die Ansprüche rechtlich geprüft und die weitere Vorgehensweise festgelegt. Dabei berücksichtigt Mag. Tupy neben der einschlägigen Rechtsprechung auch die wirtschaftlichen Erfolgsaussichten und die Möglichkeiten einer späteren Forderungsvollstreckung.

Gerichtliche Durchsetzung & Vollstreckung
Die Rückforderungsansprüche werden erforderlichenfalls vor österreichischen Gerichten geltend gemacht. Auch nach einem rechtskräftigen Urteil begleitet Mag. Tupy die Durchsetzung der Forderung und setzt bei ausbleibender freiwilliger Zahlung geeignete Vollstreckungsmaßnahmen.

Die Privatperson – Ausgleich und Werte

Auch abseits seiner anwaltlichen Tätigkeit sind Mag. Alexander Tupy Verlässlichkeit, Verantwortungsbewusstsein und persönliches Engagement wichtig. Als Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr engagiert er sich ehrenamtlich für die Gemeinschaft.

Einen wichtigen Ausgleich zum beruflichen Alltag findet er im Sport, insbesondere beim Laufen und Krafttraining, sowie in der gemeinsamen Zeit mit seiner Familie. Dabei schätzt er sowohl die sportliche Herausforderung als auch die Möglichkeit, abseits des Kanzleialltags neue Energie zu sammeln.

Experten-Zitat:

“Für viele Betroffene geht es bei der Rückforderung von Glücksspielverlusten um weit mehr als nur einen Rechtsstreit. Oft stehen erhebliche finanzielle Verluste und persönliche Schicksale dahinter. Mein Ziel ist es, diesen Menschen zu ihrem Recht zu verhelfen und ihre Ansprüche auch dann konsequent durchzusetzen, wenn sich Glücksspielanbieter einer freiwilligen Rückzahlung verweigern.”

FAQ – Häufige Fragen

Kann ich Verluste aus Online-Glücksspiel in Österreich zurückfordern?
Ja. Nach der österreichischen Rechtsprechung können Verluste aus Online-Glücksspielen grundsätzlich zurückgefordert werden, wenn der Anbieter nicht über die erforderliche österreichische Konzession verfügt. Dies betrifft insbesondere Verluste aus Online-Casinos und Online-Poker. Ob und in welcher Höhe ein Anspruch besteht, hängt unter anderem vom jeweiligen Anbieter, dem Spielzeitraum und der Art der angebotenen Spiele ab.
Ist jedes Online-Casino in Österreich legal?
Nein. Viele international tätige Online-Casinos verfügen zwar über Glücksspiellizenzen anderer EU-Staaten, jedoch nicht über die erforderliche österreichische Konzession. Eine ausländische Glücksspiellizenz berechtigt für sich allein nicht dazu, in Österreich konzessionspflichtiges Online-Glücksspiel anzubieten. Nach der österreichischen Rechtsprechung können Spieler ihre Verluste aus solchen unerlaubten Angeboten grundsätzlich zurückfordern.
Kann ich auch Verluste aus Online-Sportwetten zurückfordern?
Hier ist zwischen Online-Glücksspielen und klassischen Sportwetten zu unterscheiden. Gewöhnliche Sportwetten unterliegen grundsätzlich nicht dem österreichischen Glücksspielmonopol. Die für Online-Casinos geltenden Rückforderungsmöglichkeiten lassen sich daher nicht ohne Weiteres auf Sportwetten übertragen. Werden auf derselben Plattform auch Casino-Spiele angeboten, können die daraus entstandenen Verluste allerdings gesondert geprüft werden.
Wie lange kann ich Ansprüche aus Glücksspielverlusten geltend machen?
Für bereicherungsrechtliche Rückforderungsansprüche aus unerlaubtem Online-Glücksspiel gilt nach österreichischem Recht grundsätzlich eine Verjährungsfrist von 30 Jahren. Damit können unter Umständen auch Verluste zurückgefordert werden, die bereits viele Jahre zurückliegen. Dennoch empfiehlt sich eine frühzeitige Prüfung, da die konkrete Anspruchsgrundlage und die Umstände des Einzelfalls zu berücksichtigen sind.
Welche Unterlagen werden für die Prüfung meines Falls benötigt?
Für eine erste Einschätzung reichen häufig bereits Angaben zum Glücksspielanbieter, zum ungefähren Spielzeitraum und zur geschätzten Höhe der Verluste. Vollständige Transaktionslisten müssen nicht zwingend bereits vorliegen. Im Rahmen der anwaltlichen Betreuung können entsprechende Aufzeichnungen gegebenenfalls direkt beim Glücksspielanbieter angefordert werden, insbesondere auf Grundlage der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Anhand dieser Daten lassen sich die tatsächlichen Verluste häufig genau ermitteln.
Welche Kosten entstehen bei der Rückforderung meiner Glücksspielverluste?
In vielen Fällen besteht die Möglichkeit, das Verfahren über einen Prozessfinanzierer abzuwickeln. Dieser übernimmt nach Maßgabe der jeweiligen Vereinbarung das vereinbarte Prozesskostenrisiko und erhält im Erfolgsfall einen Anteil am tatsächlich eingebrachten Betrag. Alternativ kommen eine Rechtsschutzversicherung oder die eigene Kostentragung in Betracht. Die Finanzierungsmöglichkeiten und die damit verbundenen Bedingungen werden bereits zu Beginn geklärt, bevor kostenpflichtige Schritte gesetzt werden.
Muss ich vor einer Klage zunächst außergerichtlich vorgehen?
Nein, eine vorherige außergerichtliche Aufforderung ist bei diesen Rückforderungsansprüchen grundsätzlich keine Voraussetzung für eine Klage. Ob zunächst eine außergerichtliche Lösung angestrebt oder unmittelbar ein Gerichtsverfahren eingeleitet wird, hängt von den konkreten Umständen ab. Mag. Alexander Tupy beurteilt die zweckmäßige Vorgehensweise insbesondere unter Berücksichtigung der bisherigen Erfahrungen mit dem jeweiligen Glücksspielanbieter.
Wie lange dauert ein Verfahren zur Rückforderung von Glücksspielverlusten?
Die Dauer hängt insbesondere vom Glücksspielanbieter, dem Umfang des Verfahrens und der Frage ab, ob Rechtsmittel erhoben werden. Ein Gerichtsverfahren kann mehrere Monate, bei umfangreicheren Verfahren oder Rechtsmittelverfahren auch deutlich länger dauern. Zahlt der Anbieter trotz eines rechtskräftigen Urteils nicht freiwillig, können zusätzliche Vollstreckungsmaßnahmen erforderlich werden.
Kann ich meine Glücksspielverluste diskret zurückfordern?
Ja, auf eine vertrauliche und diskrete Betreuung wird besonderer Wert gelegt. Viele Betroffene möchten nicht, dass Familienangehörige oder andere Personen von ihren Glücksspielverlusten erfahren. Individuelle Wünsche hinsichtlich der Kommunikation können daher bereits zu Beginn vereinbart werden. Beispielsweise kann die anwaltliche Kontaktaufnahme ausschließlich per E-Mail erfolgen, ohne dass Kanzleipost an die Wohnadresse geschickt wird. Soweit sich im Zuge eines Gerichtsverfahrens besondere Anforderungen ergeben, werden diese vorab besprochen. Eine vollständige Geheimhaltung gegenüber Dritten lässt sich allerdings nicht unter allen Umständen garantieren.
Wann sollte ich einen Rechtsanwalt für Glücksspielrecht kontaktieren?
Eine anwaltliche Prüfung ist bereits dann sinnvoll, wenn unklar ist, ob und in welcher Höhe Glücksspielverluste zurückgefordert werden können. Weder eine vollständige Dokumentation der Verluste noch eine genaue rechtliche Einschätzung sind für die erste Kontaktaufnahme erforderlich. Mag. Alexander Tupy kann zunächst beurteilen, ob eine Anspruchsverfolgung grundsätzlich in Betracht kommt und welche Finanzierungsmöglichkeiten dafür bestehen.
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