Vorstellung der Person
Mag. Martin Sudi ist Rechtsanwalt in 8010 Graz und hat sich auf das Erbrecht spezialisiert. In seiner Kanzlei in Graz berät und vertritt er Mandant:innen insbesondere bei Erbstreitigkeiten, Pflichtteilsansprüchen, Nachlassplanung, Testamenten, Schenkungen und Verlassenschaftsverfahren. Auch Fragen im Zusammenhang mit Erwachsenenvertretung und Patientenverfügung gehören zu seinen ausgewiesenen Schwerpunkten.
Mag. Martin Sudi ist seit 2010 als Rechtsanwalt tätig und seit 2010 in die Liste der Steiermärkischen Rechtsanwaltskammer eingetragen. Seine Tätigkeit verbindet die vorsorgende Gestaltung erbrechtlicher Angelegenheiten mit der rechtlichen Begleitung und Vertretung in bereits eingetretenen Erbfällen. Insgesamt verfügt er über 16 Jahre Erfahrung als Rechtsanwalt und hat bereits unzählige Fälle im Bereich Erbrecht begleitet.
Ausbildung & Werdegang
- Juli 2020 Gründung einer eigenständigen Kanzlei in Graz
- 2015 geschäftsführender Gesellschafter der Sudi Siarlidis Huber-Erlenwein Rechtsanwälte OG
- seit 2010 eingetragener Insolvenzverwalter
- 2010-2015 selbständiger Rechtsanwalt
- 2010 Eintragung in die Liste der Steiermärkischen Rechtsanwaltskammer
- 2008 Rechtsanwaltsprüfung mit sehr gutem Erfolg abgelegt
- 2006 – 2010 Rechtsanwaltsanwärter in Graz
- 2005 Gerichtspraktikum im Sprengel des OLG Graz
- 2005 Sponsion zum Magister der Rechtswissenschaften an der Karl-Franzens-Universität Graz
- seit 2001 Mitarbeiter in einer Rechtsanwaltskanzlei
- 1997 Abschluss der HTBLA Weiz für Wirtschaftsingenieurwesen
Erfahrung, Spezialisierung & Schwerpunkte
- Begleitung von komplexen Fällen im Bereich Erbrecht
- Beratung bei der Nachlassplanung und Testamentserrichtung
- Rechtliche Begleitung von Verlassenschaftsverfahren
- Beratung und Vertretung bei Erbstreitigkeiten
- Prüfung und Durchsetzung von Pflichtteilsansprüchen
- Rechtliche Beratung zu Schenkungen und Vermögensübertragungen
- Beratung im Zusammenhang mit Erwachsenenvertretung und Patientenverfügungen
- Außergerichtliche Konfliktlösung und Verhandlungsführung
- Gerichtliche Vertretung in erbrechtlichen Auseinandersetzungen
- Entwicklung individueller Strategien zur rechtlichen Absicherung von Vermögens- und Nachlassfragen
Mitgliedschaften
- Rechtsanwaltskammer Steiermark
Warum er/sie sich auf dieses Rechtsgebiet spezialisiert hat
Das Erbrecht verbindet für Mag. Martin Sudi juristische Fragestellungen mit häufig weitreichenden persönlichen und wirtschaftlichen Auswirkungen. Gerade wenn es um Vermögen, Familienverhältnisse und die Verteilung eines Nachlasses geht, können unklare Regelungen oder unterschiedliche Interessen zu erheblichen Konflikten führen.
Seine Spezialisierung ermöglicht es ihm, Mandant:innen sowohl bei der vorsorgenden Nachlassplanung als auch bei bereits entstandenen erbrechtlichen Auseinandersetzungen zu begleiten. Dabei stehen eine transparente Aufklärung über Chancen und Risiken sowie eine sorgfältige und lösungsorientierte Bearbeitung im Mittelpunkt.
Praxisbeispiele, Tipps & Learnings aus der Praxis
Beispiel 1: Streit über den Pflichtteil
Kurze Fallbeschreibung: „Eine typische Situation im Erbrecht ist, dass nach einem Todesfall Unklarheit darüber besteht, welche Ansprüche einzelnen Familienmitgliedern tatsächlich zustehen. Gerade bei Pflichtteilsansprüchen ist es wichtig, zunächst die familiären und vermögensrechtlichen Verhältnisse genau zu prüfen.“
Juristische Einordnung: „Beim Pflichtteilsrecht kommt es unter anderem darauf an, welche Personen pflichtteilsberechtigt sind und welche letztwilligen Verfügungen sowie Vermögensübertragungen vorliegen. Erst auf dieser Grundlage lässt sich beurteilen, welche Ansprüche bestehen und wie diese durchgesetzt werden können.“
Tipp oder Learning: „Betroffene sollten ihre rechtliche Situation möglichst frühzeitig prüfen lassen. Eine sachliche Analyse der vorhandenen Unterlagen kann helfen, unnötige Auseinandersetzungen zu vermeiden und die eigenen Ansprüche gezielt zu verfolgen.“
Beispiel 2: Nachlassplanung und Testament
Kurze Fallbeschreibung: „Viele spätere Konflikte entstehen bereits dadurch, dass die Vorstellungen über die Vermögensnachfolge nicht eindeutig geregelt wurden. Eine rechtzeitige Nachlassplanung kann dabei helfen, den eigenen Willen klar festzuhalten.“
Juristische Einordnung: „Bei der Gestaltung eines Testaments müssen die gesetzlichen Vorgaben ebenso berücksichtigt werden wie bestehende Pflichtteilsrechte. Je nach persönlicher und familiärer Situation können außerdem Schenkungen oder andere Formen der Vermögensübertragung eine Rolle spielen.“
Tipp oder Learning: „Ich empfehle, die Nachlassplanung nicht erst dann anzugehen, wenn bereits ein konkreter Erbfall absehbar ist. Je früher die persönliche Situation analysiert wird, desto besser können rechtliche Gestaltungsmöglichkeiten genutzt und spätere Konflikte vermieden werden.“
Arbeitsweise – Ablauf für neue Mandant:innen
Erstgespräch & Zieldefinition: Zu Beginn wird die persönliche und rechtliche Ausgangssituation der Mandant:innen geklärt. Dabei werden insbesondere familiäre Verhältnisse, bestehende Regelungen und die konkreten Ziele der Mandant:innen erfasst.
Dokumentenprüfung: Anschließend werden relevante Unterlagen wie Testamente, Verträge, Schenkungsvereinbarungen oder sonstige Dokumente geprüft. Auch die vorhandene Vermögens- und Nachlassstruktur kann für die rechtliche Beurteilung von Bedeutung sein.
Rechtliche Einschätzung: Auf Basis der vorliegenden Informationen werden die maßgeblichen Bestimmungen des österreichischen Erbrechts geprüft und mögliche Ansprüche, Risiken und Handlungsoptionen verständlich erläutert.
Strategieentwicklung: Je nach Situation entwickelt Mag. Martin Sudi gemeinsam mit den Mandant:innen eine geeignete Vorgehensweise. Diese kann auf eine außergerichtliche Lösung ausgerichtet sein oder – wenn erforderlich – eine gerichtliche Durchsetzung von Ansprüchen umfassen.
Umsetzung & Absicherung: Abschließend werden die vereinbarten Maßnahmen umgesetzt und, soweit möglich, rechtliche Vorkehrungen für die Zukunft getroffen. Ziel ist eine möglichst klare und belastbare Regelung der jeweiligen erbrechtlichen Situation.
Die Privatperson – Ausgleich und Werte
Abseits seiner anwaltlichen Tätigkeit schätzt Mag. Martin Sudi den persönlichen Ausgleich und einen ausgewogenen Blick auf die Herausforderungen des Berufsalltags. Dabei sind ihm Bodenständigkeit, Verlässlichkeit und ein respektvoller Umgang mit Menschen wichtig.